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Kumon - der japanische Weg, Kindern das Rechnen beizubringen |
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Geschäftsidee in einem Satz: Ein Lehrer erfindet eine Lernmethode, mit der sein Sohn den Mathematikunterricht meistert, und diese Methode wird weltweit verbreitet. Der Erfolg ist das Fundament. Es geht um die Freude am Selbstlernen und um gute Schulnoten in einem Angst-Fach für viele. Letztlich beruht die Rechen-Methode einfach auf dem Übertragen eines Beispiels auf die gestellten Aufgaben und in so viel Üben, bis man eine Sache beherrscht. Kein Kind wir überfordert und kein Kind wird unterfordert. Jedes Kind hat mit dieser Methode seine Erfolgserlebnisse in Mathematik, viele zum ersten Mal. Geübt wird jeden Tag, 10-20 Minuten. Wenig üben, dafür jeden Tag, und Förderung von Selbstständigkeit und Selbstbewußtsein für jedes Kind und jeden Jugendlichen - das ist der Erfolg für das Geschäftsmodell.
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Rechnen als GeschäftsideeIn den 50er Jahren dachte sich ein japanischer Mathematiklehrer, der japanische Gymnasiallehrer Toru Kumon, eine Lernhilfe für seinen Sohn aus, mit der es seinem Sohn gelang, besser Mathematik zu lernen. Der Schulstoff für Mathematik sollte so optimal vermittelt werden, wie es die Schule offensichtlich nicht konnte. Dazu sollte es gehören, dass das Lernen Freude machen sollte. Dafür brauchte es eine Methode, die die Fähigkeit der Kinder zum selber lernen fördern konnte. Der Kern der Lernhilfe waren Lernblätter mit Mathematik-Aufgaben. Es beginnt mit ganz leichten Aufgaben. Fehler werden nicht korrigiert sondern nur markiert: Das Kind soll selbst auf die Lösung kommen. Sobald die Aufgaben einer Schwierigkeitsstufe mühelos beherrscht werden, geht der Schwierigkeitsgrad eine kleine Stufe höher. Genau diese Lernmethode breitet sich seitdem über die Schülerwelt aus. Mathe pauken ohne Oberlehrer, Stress und ohne Rohrstock. Der Schüler kann auf dem Niveau einsteigen, dass er bereits beherrscht. Maßstab ist nicht der Lehrplan sondern das individuelle Können des Schülers. Wer ganz von vorne einsteigt, der beginnt mit der Addition von eins. Wenn der Schüler die Addition von eins beherrscht, anhand der Zahlen von eins bis hundert, dann lernt er die Addition von zwei. Um auf die nächsthöhere Stufe zu gelangen, muss der Schüler immer eine Stufe fehlerfrei in einer bestimmten Zeit absolviert haben. Dieser Lernweg führt bis zu Gleichungen höheren Grades. Insgesamt umfaßt das Geschäftsmodell 3200 Arbeitsblätter, die von der Vorschule bis zum Abitur reichen. Die Schulen als GeschäftsideeDie japanische Rechenmethode ist nicht nur ein Lernprogramm, das Geschäftsmodell ist auch ein erfolgreiches Wirtschaftsunternehmen. In 45 Ländern lernen 3 Millionen Schüler an den privaten Schulen der japanischen Rechen-Nachhilfe. In Deutschland gibt es über hundert Schulen, Tendenz steigend. Diese neuen Rechen-Mathematik-Schulen werben, neben der Vermittlung von Mathematik auch an "hoffnungslose" Fälle auch damit, dass die Schüler so auch für andere Fächer eine gute Lernhaltung entwickeln. Das Kind wird selbstbewußter und selbständiger. Die "Selbstlernkompetenz" wird erhöht. Ertrag in der Geschäftsidee KumonWer sein Kind an einer der japanischen Nachhilfe-Rechen-Schulen anmeldet, der bezahlt eine Anmeldegebühr und zu Monatsgebühr, von denen ein Teil an den Lizenzgeber geht. Jeder Kunde hat eine Kündigungsfrist von einem Monat. In die Kosten eingeschlossen sind das Anfangsgespräch, die Unterrichtsstunden, zwei mal in der Woche eine halbe Stunde, die Betreuung durch eine Schulleiterin und die Arbeitsblätter. Der Einstufungstest ist kostenlos. In Japan schicken ehrgeizige Eltern ihre Kinder bereits im Alter von 16 Monaten auf diese Rechen-Schulen. Auch in Deutschland schießen die japanischen Mathematik-Schulen wie Pilze aus dem Boden. Anmerkung zur GeschäftsideeDie japanische Rechen-Schule bietet genau das nicht, warum Mathematik eigentlich im Stundenplan steht: Den kreativen Umgang mit Zahlen; das Gelernte auf andere Zusammenhänge zu übertragen. Da aber auch die staatliche Schule diesem Anspruch nicht gerecht werden, kann man nur den Vorwurf machen, es gar nicht erst zu versuchen. Die japanische Rechen-Methode wird gelehrt, damit die Kinder in der staatlichen Schule bestehen können - die Anwendbarkeit auf das Leben steht nicht auf dem Plan. Üben zum selber lernen. Viele Eltern sind dankbar für diese Mathe-Geschäftsidee. Auch viele Kinder haben so Erfolgserlebnisse. So wird eine Methode über die ganze Welt verbreitet. Das Geschäftsmodell wird als Franchise betrieben. Existenzgründer können hier eine Zukunft finden. Wer Interesse hat, der wende sich an: Kumon in Deutschland - Offizielle deutsche Homepage des Unternehmens, mit Beschreibung zum Franchise System und Kontakten, wie kann man ein Lerncenter eröffnen. Das Geheimnis der Kindererziehung besteht darin, zu wissen, wann man seine Geduld verlieren muß. Elizabeth Taylor
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